Studien zeigen, dass Spazierengehen bei Menschen mit sitzender Tätigkeit das Körpergewicht, die Fettmasse und den Körperfettanteil reduziert.
Es spielt dabei keine Rolle, ob man die Zeit am Stück geht oder über den Tag verteilt, die positiven Effekte bleiben gleich.
Spazierengehen ist eine natürliche Bewegungsform, die den Kreislauf in Schwung bringt, ohne den Körper stark zu belasten.
Es kann die Fitness verbessern, vor allem wenn lange Strecken von etwa zehn Kilometern regelmäßig gegangen werden.
Dabei lernt der Körper, Sauerstoff effizienter zu nutzen, die Muskeln arbeiten ökonomischer, und die Leistungsfähigkeit steigt, ohne dass man danach völlig außer Atem ist.
Die gesundheitlichen Vorteile regelmäßigen Gehens sind vielfältig und umfassen:
Verbesserung des Sauerstoffumsatzes
Stärkung des Immunsystems
Muskelaufbau
Gewichtsreduktion
Entlastung der Gelenke
Training von Herz und Gefäßen
Senkung des Diabetesrisikos
Ankurbelung des Stoffwechsels
Steigerung der Gehirnleistung
Freisetzung von Glückshormonen
Studien zeigen auch, dass eine Steigerung der täglichen Schritte von 4.000 auf 8.000 das Sterberisiko über zehn Jahre um 50 Prozent senken kann; bei 12.000 Schritten täglich sinkt das Risiko sogar um über 60 Prozent.
Entscheidend ist dabei nicht das Tempo, sondern jede einzelne Schrittbewegung zählt.
Zusammenfassend ist Spazierengehen zwar kein vollständiger Ersatz für Joggen oder Intervalltraining, aber als moderate Ausdauerbelastung kann es erheblich zur Gesundheit, Fitness, besseren Stimmung und langfristigen Lebensqualität beitragen.
Es ist besonders eine ideale Bewegungsform für Menschen, die keinen intensiven Sport treiben möchten oder können.